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BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben

Im Bereich Natur- & Artenschutzprojekte beschäftigt sich der BUND Bodensee-Oberschwaben mit vielfältigen Themen: Kleingewässer für die Bodenseeregion, Walnüsse in Oberschwaben, Streuobst, Saftvermarktung und Schutzmaßnahmen für Amphibien. 

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Kleingewässer für die Bodenseeregion - Netzwerk für Artenvielfalt und Umweltbildung

Dieses neue Projekt wird gefördert durch Interreg V Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein, einem Regionalprogramm der EU. Die 11 Projektpartner werden von der Bodenseestiftung koordiniert.

Neue Kleingewässer

Durch die Anlage und Neugestaltung von Kleingewässern soll die Biodiversität in der Bodenseeregion erhalten und gefördert werden. Viele gefährdete Amphibien-, Wasserkäfer- und Libellenarten sind auf Kleingewässer als Lebensraum angewiesen. Naturschutzorganisationen und Kommunen werden konkrete Maßnahmen planen, umsetzen und den Erfolg kontrollieren.

Netzwerk für Kleingewässer

Öffentliche Institutionen, NGO’s und Ehrenamtliche werden vernetzt, um Wissen und Erfahrung auszutauschen und die personellen Ressourcen zu bündeln.

Umweltbildung

Grenzüberschreitende Fachexkursionen werden dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zum Natur- und Artenschutz an Kleingewässern unter den Projektpartnern, aber auch Ehrenamtlichen und lokalen Organisationen dienen. Dadurch soll ein grenzüberschreitendes Netzwerk für Kleingewässer in der Bodenseeregion entstehen.

Die Menschen vor Ort werden durch Exkursionen informiert und z.B. durch Pflegeeinsätze einbezogen, um die Entwicklung der kleinen Naturjuwele in ihren Gemeinden mitzuverfolgen

Das Informationsplakat "Was sind Kleingewässer?" können sie gerne hier herunterladen.

Geplanter Durchführungszeitraum des Projekts:
01.06.2015 - 31.05.2019

Projektdokumentation

Ansprechpartnerin für Kleingewässer

Dr. Antje Boll

Stellvertretende BUND-Regionalgeschäftsführerin
Zum Hussenstein 12 78462 Konstanz E-Mail schreiben Tel.: 07531-15164

Walnüsse in Oberschwaben

Walnüsse wertschätzen und in Wert setzen

Walnussbäume prägen viele unserer Hofstellen in Oberschwaben. Sie sind Lebensraum für Vögel (z.B. Spechte) und holzbewohnende Insekten. Sie sind pflegeleicht (kein Baumschnitt und kein Wühlmausschutz erforderlich) und ertragen Sommertrockenheit relativ gut. Spätfröste mögen sie allerdings nicht.

Walnussanbau und -vermarktung in Oberschwaben

Mit einer Befragung von 100 Besitzern von Walnussbäumen in Horgenzell, Fronreute, Wilhelmsdorf, Ostrach, Aulendorf, Bad Saulgau und im Gemeindeverwaltungsverband Altshausen hat der BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben eine Grundlage geschaffen, dass die Eigentümer ihre Walnüsse besser vermarkten können. Über 15 Tonnen sind bei einer durchschnittlichen Ernte lieferbar. Die Ergebnisse wurden in einem Bericht zusammengefasst. Diesen können Sie hier herunterladen.

Unterstützt wurde diese Erhebung von LEADER Mittleres Oberschwaben, einem von der EU und dem Land Baden-Württemberg finanzierten Förderprogramm zur Entwicklung ländlicher Räume. Weitere Informationen zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), gibt es auf der Website der Europäischen Kommission.

Ölmühlen (--> zur Übersichtskarte aller Ölmühlen in der Region) und Vermarkter haben Interesse an regionalen Nüssen und mehrere Sozialunternehmen Oberschwabens sind in der Lage, bei Bedarf Walnüsse zu ernten und zu verarbeiten.

Der BUND kann Kontakte vermitteln und informiert einmal jährlich in einem Schreiben an die Walnussbaumbesitzer über Aktuelles zur regionalen Vermarktung und Verarbeitung.

 

Produkte des Walnussbaums

Neues Projekt zur Walnussvermarktung - AlpBioEco

Es gibt kaum einen Baum der so vielfältig nutzbar ist wie der Walnussbaum. Über 80 Produkte sind bekannt.

Mit mehreren regionalen und internationalen Partnern entwickeln wir seit Mai 2018 Wertschöpfungsketten und neue Produkte für Walnüsse. Zusammen mit der Hochschule in Sigmaringen, dem Kompetenzzentrum für Ernährung in Bayern und Organisationen in Slowenien und Frankreich suchen wir nach Verarbeitern, Händlern und Dienstleistern rund um die Walnuss. Ziel ist es, neue Produkte aus Walnüssen zu entwickeln, die den Walnussanbau wirtschaftlich interessant machen (Bioökonomie). Es muss nicht immer Walnussöl sein, vielleicht lassen sich aus Blättern biologische Pflanzenschutzmittel herstellen, aus Nussschalen Dämmmaterialien, aus Blatthäutchen Kosmetika und aus grünen Nüssen Aromastoffe und Liköre?

Das Projekt AlpBioEco wird kofinanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über das Interreg Alpenraum Programm. Das aktuelle Poster fasst kurz den Projektverlauf und die Projektziele zusammen. Zudem sind die bisherigen Ergebnisse des Projekts in einem Bericht zusammengefasst worden. Die Ergebnisse zum Arbeitspaket "Eco-innovative business models" finden Sie hier.

Neue Produkte aus Walnuss-Trester

Im Rahmen des Walnussvermarktungsprojektes AlpBioEco haben sich in der letzten Zeit zwei neue Projektideen und Innovationen entwickelt, die weiterverfolgt werden. Es handelt sich dabei zum einen um Walnuss-Brotaufstriche und zum anderen um einen Walnuss-Snack in Form von Walnuss-Flips - beides aus Walnusstrester. Wie werden diese Produkte hergestellt? Wer ist die Zielgruppe? Wo werden diese Produkte verkauft werden? Ist das finanziell interessant? Antworten auf diese Frage finden Sie hier:

Walnuss-Flips

Walnuss-Brotaufstriche

 

Walnuss-Vermarktung

Ulfried Miller

BUND-Regionalgeschäftsführer
Leonhardstraße 1 88212 Ravensburg E-Mail schreiben Tel.: 0751/21451

Walnuss-Infos

Infos zu regionalen Sorten und Baumschulen finden Sie hier: "Rund um die Walnuss".

Der aktuelle Brief an die Baumbesitzer  beinhaltet  Informationen zum Projekt.

 Präsentation "Walnussvielfalt - Naturschutz und Wirtschaftsfaktor"(von Ulfried Miller, präsentiert am 06.01.2020 bei den Naturschutztagen in Radolfzell)

"Kurzbericht zur Vermarktung innovativer Walnussprodukte" vom Januar 2020.

Eine Liste der Ölmühlen in Südwest-Deutschland  finden Sie hier.

Weitere Walnuss-Links:

www.walnusspresse.de

www.walnussmeisterei.de

www.nussbaeume.ch


 

AlpBioEco Projektinfos

Homepage des Projektes AlpBioEco:

Homepage AlpBioEco

Das EU-Project AlpBioEco stellt sich vor:

Kommen Sie mit zur Walnussexkursion in die Nordschweiz am 02.10.2020

--> Infos und Anmeldung

Bleiben Sie informiert über AlpBioEco:

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Streuobst & Saftvermarktung

Apfelsaft von regionalen Streuobstwiesen 

Ein typisches Merkmal unserer Kulturlandschaft sind die schönen Streuobstwiesen. Im Gespräch mit Landwirten zeigt sich immer wieder, dass die Rodung von Streuobstwiesen vor allem wirtschaftlichen Überlegungen folgt. Streuobst wird in der Regel als nur als Mostobst vermarktet. Dafür gibt es in Durchschnittsjahren nur 8 bis 10 € für 100 kg. Bei diesem Preis lohnt sich die aufwändige Bewirtschaftung der Streuobstwiesen für den Landwirt nicht mehr.

Um den Streuobstbau wieder rentabel zu machen, hat der BUND die Saftaktion entwickelt und vermarktet einen naturtrüben Apfelsaft, der ausschließlich aus Streuobstanbau gepresst wird. Den beim BUND unter Vertrag stehenden Bauern bezahlen die Mostereien einen Aufpreis bis zum doppelten des Marktpreises - mindestens jedoch 24 € für 100 kg. Das ist der Preis, der es den Landwirten ermöglicht, auch aus wirtschaftlichen Überlegungen ihre Hochstämme zu erhalten.

Die Landwirte verpflichten sich vertraglich die Hochstammbäume nicht zu spritzen und im Falle von Rodungen nachzupflanzen. Der BUND führt regelmäßig Kontrollen der Streuobstbestände durch und lässt Stichproben der Säfte durch ein unabhängiges Labor auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln überprüfen. Das Apfelsaftprojekt biozertifiziert.

Unsere vier Partnerkeltereien im Apfelsaftprojekt sind: Obstkelterei Kopp, Sinner Fruchtsäfte, Schlenkerhof Natursäfte & Nektare und Stiefel Fruchtsäfte.      
Eine weitere Initiative mit Dritte Welt Partnern ist das Mango-Apfelsaft-Projekt, ein sozial-ökologisches Projekt, das den Bauern auf den Philippinen und in Oberschwaben höhere Löhne bringt.

Mehr Informationen zum Thema Streuobst und Vermarktungsprojekte finden Sie auf der Homepage des BUND Ravensburg-Weingarten oder des BUND Landesverbandes.

Für regionale Infos zum Streuobst gibt es zwei Internetseiten, die der BUND pflegt:
www.streuobst-ravensburg.de
www.streuobst-bodensee.de  

Ansprechpartner für Streuobst

Ulfried Miller

BUND-Regionalgeschäftsführer
Leonhardstraße 1 88212 Ravensburg E-Mail schreiben Tel.: 0751/21451

Schutzmaßnahmen für Amphibien

Mitte bis Ende Februar beginnt in der Regel die Amphibienwanderung. Frösche, Erdkröten und Bergmolche müssen bei ihrer Wanderung aus dem Winterquartier zum Laichgewässer die für sie gefährliche Straße überqueren. Da dies für viele ein tödliches Unterfangen ist, werden Amphibienzäune entlang der Straßen aufgebaut.

Die Tiere fallen bei ihrer Suche nach dem Weg zum Laichgewässer in die am Zaun aufgestellten Eimer. Die Eimer müssen jeden Morgen und während der Hauptwanderzeit auch nachts geleert werden, damit die Tiere darin nicht verhungern, vertrocknen oder von Krähen geholt werden.

Deshalb organisiert der BUND, gemeinsam mit anderen Naturschutzverbänden jedes Frühjahr an über 30 Straßenabschnitten der Region Schutzmaßnahmen:

Bad Saulgau
Straße Hochberg-Lampertsweiler
Gemeindeverbindungsweg entlang des Wagenhauser Weihers
Straße Sießen-Wolfartsweiler auf der Höhe des Wagenhauser Weihers und Straßen Sießen-Wolfartsweiler Höhe Kloster Sießen

Ebenweiler
Kreisstraße Ebenweiler Weiher

Ebersbach-Musbach
Feuerlöschteich Liechtenfeld

Horgenzell
Hasenweiler-Ibach
Horgenzell-Winterbach

Ravensburg
Gornhofer Egelsee
Greckenhofweiher Schmalegg
Aulwangener Feuerlöschteich

Berg
Tierheim Kernen

Wolpertswende
Niedersweiler

Bad Waldsee, Isny

Salem, Uhldingen-Mühlhofen, Markdorf, Kressbronn, Radolfzell, Volkertshausen, Gottmadingen, Gaienhofen, Moos, Konstanz, Meckenbeuren, Uhldingen-Mühlhofen, Pfullendorf

Wenn Sie bei einem dieser Zäune helfen möchten, melden sie sich bitte in der BUND Regionalgeschäftsstelle in Ravensburg oder direkt bei den BUND-Gruppen vor Ort.

Rückblick Amphibienschutz 2020

Praktikantin Anna Netzer und FÖJler Merlin Hipp helfen beim Abbau des Amphibienzauns in Winterbach. Foto: Ulfried Miller

Ist der Klimawandel bei den Amphibien angekommen? Wandern sie früher los, weil es wärmer wird? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulfried Miller in seinem Rückblick über die Amphibienwanderung 2020.

Amphibienzaun bei Berg

Ansprechpartner für Amphibienschutz

Ulfried Miller

BUND-Regionalgeschäftsführer
Leonhardstraße 1 88212 Ravensburg E-Mail schreiben Tel.: 0751/21451

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