BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben

Klimaschutz ist Mainstream, schafft Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern aber auch von undemokratischen Staaten und Systemen. Doch wir sind längst nicht am Ziel, sondern haben einen straffen Zeitplan, um die Ziele des Pariser Abkommens noch irgendwie zu erreichen. Darum müssen wir die Energiewende in unserer Region anpacken. Energie muss bezahlbar, unabhängig, bürger*innennah und möglichst Hand in Hand mit der Natur gehen. Der Eingriff in Natur und Landschaft so gering wie möglich. 

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Aktuelles

Studie zur klimaneutralen Energieversorgung in BW und der Region Bodensee-Oberschwaben

BUND-Studie Klimaneutrale Energieversorgung in Ba-Wü

Der BUND Ba-Wü hat beim Öko-Institut e.V. in Freiburg regionale Szenarien für Strom und Wärme rechnen lassen mit dem Ziel, in den Regionen und im Ländle  bis 2040 klimaneutral zu sein. Die Mobilität wurde (noch) nicht detailliert betrachtet.

Die Ergebnisse und die Studie finden Sie  Hier​​​!​​​​ & eine Darstellung der regionalen Szenarien hier!

Im Aridane-Szenario (geht von geringerer Energieeinsparung und hohem Windenergieanteil aus) werden demnach 1,3 % der Regionsfläche für Wind und 0,4% für Freiflächen-PV benötigt. Wenn wir endlich bei Effizienz und Suffizienz vorankommen würden, könnte das laut UBA-Szenario und Agora-Szenario in etwa halbiert werden! (S.128)

Wesentliche Aussagen der Studie für unsere Region:

  • Die konfliktarmen, windhöffigen Potentialflächen betragen etwa 1,2% der Regionsfläche (S. 122).
  • Große Potentiale haben wir bei der PV auf Seitenrandstreifen und Konversionsflächen (S. 123) und Agri-PV auf Sonderkulturen (S. 124).

Klimastreik am 23.09.2022 !

Der BUND ist dabei und fordert gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und Initiativen mehr Anstrengungen beim Klimaschutz!

Finde HIER die Demo in deiner Nähe !

Energiewende

Im BUND-Katalog werden Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr sowie für den ÖPNV vorgeschlagen und Sofortmaßnahmen beschrieben. (BUND BW)

„Push-Maßnahmen“ zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV)

Praktische Beispiele aus verschiedenen Kommunen, wie der Autoverkehr verringert werden kann, zeigt die im August 2022 erschienene neue Arbeitshilfe „Push-Maßnahmen“ des BUND Baden-Württemberg („Push“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „schieben, drücken“). Es geht um konkrete Maßnahmen, die den Autoverkehr zugunsten von Radverkehr, ÖPNV oder Fußverkehr einschränken oder einengen. Die Verbesserung von Radverkehr, Bussen und Bahnen allein führt nachweislich nur in geringem Maß zu weniger Autofahrten und zu weniger Autos. Dabei liegen längst wissenschaftliche Beweise vor, dass ein Rückgang des Autoverkehrs nötig ist, um die Klima- und Nachhaltigkeitsziele unserer Regierungen zu erreichen. Die Arbeitshilfe ist eine sehr gute Grundlage für Vorschläge oder Anträge an Stadtverwaltung und Kommunalparlament.

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Naturverträgliche Energiewende

Das Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz - eine Kooperation des BUND und NABU wird gefördert vom Land Baden-Württemberg.

Ziel ist die Unterstützung einer naturverträglichen Energiewende, um Klima-und Naturschutz in Einklang zu bringen. Themenschwerpunkte des Dialogforums sind die Windenergie, Solarfreiflächen und Netzausbau. Das Dialogforum hat jüngst Handlungsempfehlungen für eine naturverträgliche Energiewende hinsichtlich unserer potenzialreichsten Erneuerbaren Energien, der Windkraft und der Solarenergie, veröffentlicht.

Durch die Zusammenarbeit von Behörden, Planungsträgern, Betreibern und Naturschutzverbänden kann eine naturverträgliche Energiewende gelingen!

Nähere Informationen und Inhalte können Sie in der Präsentation des Dialogforums nachsehen!

Lösungen im Dialog finden - das Dialogforum von BUND und NABU

Das Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz von BUND und NABU Baden-Württemberg engagiert sich seit 2012 dafür, dass die überfällige Energiewende naturverträglich erfolgt. Es berät, schult und informiert Naturschutzinteressierte und moderiert bei Konflikten zwischen den Beteiligten – immer in der Überzeugung, dass sich im konstruktiven Dialog die besten Lösungen finden lassen.

Informieren Sie sich gerne auf der Webseite über Beratungsangebote, Veranstaltungen oder Publikationen des Dialogforums und holen Sie sich konstruktive Unterstützung!

 

Zweites Gutachten zum Regionalplan & Klimaschutz (S4F)

Die Scientists for Future (S4F Ravensburg) haben im Januar 2021 eine „Kritische Würdigung“ zum Entwurf des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben abgegeben. Daraufhin wurde im Planentwurf ein zusätzliches Kapitel 5.3 zum Klimaschutz ergänzt. Die S4F haben die zugrunde liegende Vorlage u.a. mit der Unterstützung des BUND in der Region analysiert, um den Beitrag des Regionalplans zum Klimaschutz herauszuarbeiten.

Die S4F Ravensburg kommen zu dem Ergebnis, dass das Thema „Klimaschutz“ im Regionalplanentwurf nur eine marginale Rolle spielt. Den großen Herausforderungen, die schon in den nächsten Jahren auf uns zu kommen, wird der Plan nicht gerecht. Er erfüllt weder die gesetzlichen Anforderungen zum Klimaschutz noch den Rechtsrahmen, den das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil vom 24. März 2021 gesetzt hat. 

... das vollständige Gutachten finden Sie HIER

 

Unsere Zukunftsagenda - eine für die Vielen!

Umwelt- und Klimaschutz muss mit sozialer Gerechtigkeit einhergehen! Um diese Symbiose zu stärken, haben der BUND und der Paritätische Gesamt-Verband eine Zukunftsagenda erarbeitet. Ziel dieses Forderungspapiers ist eine ökologische und gerechte Gesellschaft, die zugänglich ist für ALLE!

Wir richten diese Agenda an alle, die für den neuen Bundestag 2021 kandidieren und an die neue Bundesregierung: Setzen Sie sich für eine ökologische und gerechte Gesellschaft für alle Menschen ein.

Grüne Energie für die Region

Klimaneutrales Heizen mit Erdgas -  das ist möglich dank einer Koorperation von BUND und den technischen Werken im Schussental. "Klimagas plus" heißt das Produkt, das auch hiesigen Mooren hilft. (Link zu weiteren Infos Klimagas plus)

Einige BUND-Gruppen haben Beteiligungsprojekte für ihre Mitglieder organisiert. So sind in Aulendorf, Baienfurt, Ravensburg und Wangen Fotovoltaikanlagen am Netz, die von BUND-Mitgliedern gemeinsam installiert wurden.

Beim Klimschutz arbeiten wir eng mit grünen Energieversorgern und Bürgergenossenschaft zusammen. Auch die von den Naturschutzverbänden getragene Bodenseestiftung ist mit zahlreichen Projekten am Start.

 

Windenergie

Windenergie in Oberschwaben

Die Windenergie findet auch zunehmend ihren Weg nach Oberschwaben. 

Der BUND informiert daher darüber, 

  • ...wie groß die Aufgabe der Energiewende ist!
  • ...welchen Beitrag die Windenergie dabei leisten könnte.
  • ...welche Konflikte sie mit sich bringt..
  • ...welche Lösungsmöglichkeiten dafür bereitstehen!
  • ...und wie es mit der Windenergie in Oberschwaben derzeit aussieht
  • ...und wie die Zukunft hier aussehen könnte.

HIER GEHT'S ZU DEN FOLIEN DES BUND-VORTRAGS ZU DIESEN THEMEN!

Pressemitteilung zu Klima- & Artenschutz bei Windparkprojekten

Windenergieanlage in Bad Saulgau, Sabine Brandt (NABU)  (Sabine Brandt / NABU)

Gemeinsame Pressemitteilung Landesnaturschutzverband (LNV) Arbeitskreis Ravensburg, BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben und NABU Bodensee-Allgäu-Oberschwaben

Klima- und Artenschutz müssen zusammengebracht werden - Naturschutzverbände begleiten das Windpark-Projekt in Hoßkirch im Landkreis Ravensburg.

Die Pressemitteilung spiegelt Eindrücke und Stimmungen des Windenergievorhabens wieder und zeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Planer*innen und Behörden ablaufen kann. 

Hier geht's zur Pressemitteilung!

Positionspapier Windenergie im Wald

Warum brauchen wir Windenergie? Warum muss sie manchmal im Wald realisiert werden? ..Und wann sollte sie NICHT im Wald realisiert werden?

Das Positionspapier des BUND Ravensburg-Weingarten nimmt Stellung zu diesen und weiteren häufig gestellten Fragen (FAQ). Das Papier findet ihr HIER.

Sonnenenergie

Ein sonniges Dach über dem Kopf & was nun?

Hast du dich schonmal gefragt, wie viel Sonnenenergie auf deinem Dach ankommt und ob die Nutzung der Sonnenenergie für dich wirtschaftlich ist?

Dann schau doch mal vorbei beim Solaratlas des Landkreis Ravensburg vorbei und prüfe die Bedingungen - oder lasse dich direkt bei der Beratungsstelle der Energieagentur beraten!

Vielleicht lässt sich ja mit deinem Dach ein Beitrag zur Energiewende leisten?!

Solaranlagen könnten auf noch viel mehr Flächen stehen. (bit.it / photocase.de)

Gemeinsames Positionspapier zur Solarenergie des BUND und NABU

Klare Positionierung des BUND und NABU für den Ausbau der Solarenergie - aber: so naturverträglich wie möglich!

Angesichts des Klimawandels ist eine schnelle Energiewende unverzichtbar. Hierfür bedarf es regional-adäquate Lösungen mit möglichst geringer Eingriffsintensität. Dies betonen BUND und NABU im gemeinsamen Papier. Bei den Ansätzen für mehr Energie aus Sonne spielen viele Varianten zusammen - die bessere Ausnutzung von Dachflächen und Fassaden, aber auch die stärkere Berücksichtigung von Parkflächen, Freiflächenfotovoltaik und Kombinationen mit der Landwirtschaft, sogenannte Agri-Fotovoltaik. Außerdem wurden Ausschlussflächen formuliert, die aufgrund naturschutzfachlicher Wertigkeit von einer energetischen Nutzung freigehalten werden sollen. Hinweise für einen naturverträglichen Ausbau von Freiflächensolaranlagen wurden ebenso formuliert. "Am richtigen Standort und bei guter ökologischer Planung können Freiflächensolaranlagen mit Extensivierung, Schaffen von Strukturvielfalt und gezielten Schutzmaßnahmen (...) auch Vorteile für die Natur bringen", betonen BUND und NABU. So kann es sowohl in Bezug auf den Naturschutz aber auch im Rahmen der Agri-PV für die Landwirtschaft zu Synergieeffekten kommen!

Das Positionspapier mit näheren Erläuterungen und Informationen können Sie hier herunterladen.

 

Ansprechpartner zum Klimaschutz

Ulfried Miller

BUND-Regionalgeschäftsführer
Leonhardstraße 1 88212 Ravensburg E-Mail schreiben Tel.: 0751/21451

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