Kormoranmanagement mit Drohnen

04. März 2026 | Naturschutz

Mithilfe von Drohnen sollen Gelege des Kormorans eingeölt und der Bruterfolg verhindert werden. Im Rahmen eines staatlich geförderten Interregprojekts werden nun Testflüge in Naturschutzgebieten unternommen, um zu zeigen, ob die Technik überhaupt funktioniert. BUND und NABU bezweifeln die Wirksamkeit und auch die Frage des Tierschutzes bleibt ungeklärt.

Mit dem beantragten Testflug soll erprobt werden, 

a) ob die zur Verfügung stehende Drohnentechnik geeignet ist, um Eier in einer baumbrütenden Kormorankolonie zu erreichen,

b) ob das Einölen von Kormoraneiern mittels Drohne den Bruterfolg des Kormorans reduzieren kann und 

c) wie sich eine solche Behandlung auf die anderen Schutzgüter auswirkt.


Der Drohnentestflug und das Einölen der Eier stellt einen erheblichen Eingriff dar und sollte daher bestmöglich wissenschaftlich begleitet werden, um weitere Testflüge während der Brutzeit 2026 (vor allem auch anderer Wasservögel und geschützter Arten) zu vermeiden. Oberstes Ziel dieses Versuchsteils sollte sein festzustellen, ob das Einölen der Eier mittels einer Drohne überhaupt technisch funktioniert.

BUND und NABU bezweifeln die Wirksamkeit und auch Fragen zum Tierschutz bleiben ungeklärt.

 

Die BUND_NABU Stellungnahme finden Sie hier..

 

 

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