BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben

Es geht um das geplante, größte Straßenbauprojekt in der Region  Bodenseekreis und um den neuen Regionalplan für die Landkreise Sigmaringen, Ravensburg und den Bodenseekreis.

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Stellungnahmen zum Regionalplan Bodensee-Oberschwaben

Anlässlich der Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben haben BUND und NABU eine Stellungnahme zu den Planungen des Regionalverbandes veröffentlicht.

Leider lässt der Entwurf des Regionalplanes keine Trendwende in Sachen Flächen- und Ressourcenverbrauch erkennen. Die Landesregierung hat bereits 2006 langfristig das Netto - Null Ziel für den Flächenverbrauch in Baden-Württemberg formuliert. Die geplante Fortschreibung trägt nach Meinung der Naturschutzverbände nicht dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Angesichts dessen fordern die Umweltverbände eine Reduktion der geplanten Flächen für Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Rohstoffabbau von ursprünglich 3.100 ha auf 1.500 ha. Die Stellungnahme liefert konstruktive Vorschläge, wie der Flächenverbrauch im Raum Bodensee-Oberschwaben deutlich minimiert werden kann.

Hier finden Sie den Info-Flyer zum Lesen und zum Ausdrucken sowie das Plakat zur Info-Kampagne des BUND-Regionalverbandes zusammen mit vielen weiteren unterstützenden Organisationen (NABU, Fridays4F, Parents4F, Aktionsbündnis Grünzug Salem, Initiative Lebenswertes Schussental, Interessengemeinschaft Pro Mittelberg, AK Zukunft Bad Saulgau, Wir und Jetzt, Ravensburger Initiative gegen den 1000Kühe-Stall Ostrach, Die freien Bäcker, Fairwandel Sigmaringen, Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, BODEG, Demeter, Bioland Sigmaringen-Bodensee) siehe Info-Flyer..

 


Stellungnahme von S4F zum Entwurf des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben - Die Scientists for Future Ravensburg haben eine "kritische Würdigung" des Entwurfs für den Regionalplan Bodensee-Oberschwaben ausgearbeitet, denn bis zum Jahr 2030 muss der Flächenverbrauch in Deutschland auf höchstens 30 Hektar pro Tag reduziert werden (2015 wurde beim Klimagipfel in Paris von fast allen Regierungen der Welt ein Limit von maximal 1,5 Grad Erderwärmung beschlossen).

Der neue Regionalplan muss diese von der Bundesregierung beschlossenen Ziele zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen für die Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und den Bodenseekreis umsetzen, damit Nachhaltigkeit und Klimaschutz keine Lippenbekenntnisse bleiben. Konkret bedeutet das, dass wir unseren zusätzlichen Flächenverbrauch bis 2035 auf maximal 1.500 Hektar für Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Kiesabbau begrenzen. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten der Scientists For Future Ravensburg. Der aktuelle Entwurf des Regionalplans sieht hierfür noch über 2.700 Hektar vor - deutlich zu viel! Allein im Boden sind auf diesen 2.700 Hektar bei vorsichtiger Schätzung 500.000 Tonnen CO2 gebunden. Diese Summe entspricht nach Berechnungen der hiesigen Scientists4Future etwa einem Zehntel des CO2-Gesamtverbrauchs eines Jahres in der gesamten Region. Gleichzeitig gehen CO2-Senken und Speicher wie Wälder, Wiesen und Felder verloren.

Die gesamte Stellungnahme hier zum Download.


 

BUND gegen Genehmigung des 1.000 Milchkühe Stalls in Ostrach

Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim

Der BUND-Landesvorstand hat beschlossen, Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim einzulegen. Hintergrund ist eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Sigmaringen vom 27. März 2020, welche den Antrag des Naturschutzverbandes auf Baustop des 1.000 Kühe Stalls in Ostrach-Hahnenest ablehnt. Zur Finanzierung der Beschwerde ist der BUND auf zweckgebundene Spenden (Verwendungszweck: Beschwerde Hahnennest) angewiesen.

Widerspruch gegen 1.000 Kühe Stall beim Landratsamt Sigmaringen

Der BUND Landesverband hat gegen den vom Landratsamt Sigmaringen genehmigten 1.000 Milchkühe-Stall in Ostrach-Hahnennest fristgerecht Widerspruch eingelegt. Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

10 Gründe gegen 1.000 Kühe 

Lesen Sie hier, warum wir den Mega-Stall in Ostrach-Hahnennest ablehnen


 

§ 13 b und Flächenverbrauch

BUND-Statement bei Veranstaltung der GRÜNEN im Kreis Sigmaringen am 4. Februar 2019 zum § 13 b und Flächenverbrauch - PDF zum Download.


Stellungnahme zum Teilregionalplan „Oberflächennahe Rohstoffe“ Hochrhein-Bodensee

Gemeinsame Stellungnahme der Naturschutzverbände (siehe PDF im Link) BUND, LNV und NABU zu den Planungen im Landkreis Konstanz bezüglich der Fortschreibung der Plansätze zu Rohstoffabbau und Rohstoffsicherung des Teilregionalplans Hochrhein-Bodensee.


Teilregionalplan Kiesabbau (Region Bodensee-Oberschwaben)

Die Naturschutzverbände der Region lehnen neue Kiesgruben im Altdorfer Wald ab. Die Naturschutzverbände BUND, Landesnaturschutzverband und NABU sind sowohl mit einigen Grundsätzen zur Fortschreibung des Teilregionalplanes „Rohstoffabbau und Rohstoffsicherung“ als auch mit einer ganzen Reihe von Einzelvorhaben im Regionalplan-Entwurf nicht einverstanden.

Zur Pressemitteilung und zur Stellungnahme nutzen Sie die Links.


B 31 im Bodenseekreis

Das größte Straßenbauprojekt unserer Region ist im Bodenseekreis geplant. Von Meersburg bis Friedrichshafen soll die B 31 neu gebaut werden.

Der BUND plädiert zusammen mit anderen Naturschutzverbänden und vielen Landwirten für eine Ausbauvariante. Sie schont naturnahe Lebensräume und deren Vernetzung, erhält landwirtschaftliche Kulturen und Naherholungsgebiete.

Im Dialogforum zur B 31 bringen wir uns in den verschiedenen Arbeitsgruppen ein.

Ansprechpartner beim BUND sind Klaus Lindemann und Peter Hecking vom BUND Immenstaad.

Viele weitere Informationen finden Sie hier.


Ansprechpartner für Planverfahren

Ulfried Miller

BUND-Regionalgeschäftsführer
Leonhardstraße 1 88212 Ravensburg E-Mail schreiben Tel.: 0751/21451

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